Galerie der Ideen

Liebe Meeresschützer:innen!

Das „Ocean Future Lab“ ist ein interdisziplinäres und partizipatives Projekt, das sich mit den Zukunftsherausforderungen im Umgang mit den Meeren beschäftigt. Gemeinsam mit einer vielfältigen Community, bestehend aus Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Unternehmer:innen, suchen wir neue Lösungsansätze, wie wir gemeinsam die nachhaltige Entwicklung für die Meere stärken können

Ziel unseres Projektes ist es, kreative Bürgerbeteiligung jetzt und für die Zukunft zu stärken. Es geht darum, im Lab geeignete Maßnahmen zu identifizieren und zu realisieren!

Nach der öffentlichen Abstimmung wurden folgende Ideengeber:innen direkt für die Teilnahme am Hackathon vom 21. – 23. September ausgewählt: Herzlichen Glückwunsch!

  • ANOOSH SOPHIE WERNER
  • JOY LOHMANN

Eine Jury wählte zudem weitere 5 Ideen aus, die während des Hackathons mit Mentor:innen und Expert:innen weiterentwickelt werden können:

  • Choral 3.0 – Jaymarlena
  • ICYMARE App – Viola Liebich
  • Upstream Algae Shopping Spree – Carolin Seeliger, Kathrin Köster and Daniel Kupferberg
  • Private Meeresschutzgebiete – Eike Otto and Sibylle Riedmiller
  • FLoating Gallery –  Siegfried Schwarz


Am Ende dieses Online-Events werden die drei final durch die Expert:innen-Jury ermittelten Gewinner:innen auf dem Entrepreneurship Summit (22.10.2022) ihre Ideen der Öffentlichkeit präsentieren können.

Wir sind stolz darauf, dass das Ocean Future Lab ein Projekt des „Wissenschaftsjahres 2022 – Nachgefragt!“ ist und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Dafür haben wir uns vom IFAI mit der Deutschen Allianz Meeresforschung, der Stiftung Deutsches Meeresmuseum in Stralsund sowie dem Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven zusammengeschlossen.

Schützen wir gemeinsam die Meere und ihre Bewohner:innen jetzt! 💙

Photo: Anke Neumeister/Deutsches Meeresmuseum

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Privete Meeresschutzgebiete fördern und vernetzen!
by Eike Otto Sibylle Riedmiller
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Contest is finished!
https://universal-sea.org/ocean-future-lab-wettbewerb?contest=photo-detail&photo_id=7448
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Title:
Privete Meeresschutzgebiete fördern und vernetzen!

Author:
Eike Otto Sibylle Riedmiller

Description:
Gerade in Entwicklungsländern funktionieren staatliche Meeresschutzgebiete oft nicht sondern sind vielmehr ‚Paper Parks‘, was vielerlei Ursachen hat. Diese alle hier zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Es gibt allerdings auch Beispiele für private Meeresschutzgebiete, die Naturschutz, Wissenschaft- und Forschung, Umweltbildung sowie Ökotourismus in gelungener Weise miteinander kombinieren. Einige davon haben sich bereits im Rahmen der LongRun-Initiative (gegründet von der Zeitz Foundation) zusammengeschlossen und sind erfolgreich sowie mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet worden. Ein Beispiel dafür ist das von Sibylle Riedmiller vor 30 Jahren gegründete Chumbe Island Projekt, welches auch von der IUCN inzwischen als 'best practise case' für den privaten Naturschutz gelistet wurde. Der private Meeresschutz spielt gegenwärtig allerdings noch nicht die Rolle, die ihm aufgrund des großen Potenziales eigentlich zukommen könnte. Trotz beachtlicher Erfolge im Meeresschutz stehen private Meeresschutzgebiete meist ohne Förderung und Anerkennung internationaler Initiativen und Programme da. Insbesondere fehlt es auch an einem gemeinsamen Auftritt, wo Erfolge und Strategien ausgetauscht und auch dargestellt werden können. Auch grundsätzliche Fragen, wie z.B. private Schutzgebiete in eine langfristig gesicherte Schutzkategorie (z.B. nach Ableben der Initiatoren) überführt werden können, müssen noch gelöst werden. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Kommunikation und die Verankerung des Schutzgedankens in der jeweiligen Region/ im jeweiligen Kulturkreis. Hier könnte insbesondere die Kunst eine wichtige kommunikative Transmitterfunktion übernehmen, da ein wesentlicher Bestandteil solcher privater Meeresschutzprojekte immer auch die Kommunikation von Werten beinhaltet und auch stets lokale Gegebenheiten und Traditionen einbezogen werden müssen. Zudem ist das Thema ‚Naturschutz‘ komplex und als Wert nicht überall gleich stark verankert. Zusammengefasst sollen folgende Ziele erreicht werden: • Schaffung einer gemeinsamen Kommunikations- und Wissenstransferplattform für den privaten Meeresschutz • Verbreitung des Bewusstseins in den jeweiligen Schutzgebieten und Ansprache/ Beteiligung der lokalen Bevölkerung (insbes. Fischergemeinschaften, Jugendliche, Kinder) • Verbindung zwischen Meeresschutz und Kunst, Auslobung und Prämierung von Wettbewerben • Initiierung von Kleinmaßnahmen (z.B. Meeresschutz in Schulbüchern, Ausstellungen, Müllsammelaktionen, Thementage usw.) • Fundraising • Lobbyarbeit mit Politik und internationalen Organisationen • Gründung einer gemeinsamen Stiftung zu oben genannten Zwecken: Eine Vernetzungspklattform für Naturschutz, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kommunikation, Ökotourismus
Description:
Gerade in Entwicklungsländern funktionieren staatliche Meeresschutzgebiete oft nicht sondern sind vielmehr ‚Paper Parks‘, was vielerlei Ursachen hat. Diese alle hier zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Es gibt allerdings auch Beispiele für private Meeresschutzgebiete, die Naturschutz, Wissenschaft- und Forschung, Umweltbildung sowie Ökotourismus in gelungener Weise miteinander kombinieren. Einige davon haben sich bereits im Rahmen der LongRun-Initiative (gegründet von der Zeitz Foundation) zusammengeschlossen und sind erfolgreich sowie mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet worden. Ein Beispiel dafür ist das von Sibylle Riedmiller vor 30 Jahren gegründete Chumbe Island Projekt, welches auch von der IUCN inzwischen als 'best practise case' für den privaten Naturschutz gelistet wurde. Der private Meeresschutz spielt gegenwärtig allerdings noch nicht die Rolle, die ihm aufgrund des großen Potenziales eigentlich zukommen könnte. Trotz beachtlicher Erfolge im Meeresschutz stehen private Meeresschutzgebiete meist ohne Förderung und Anerkennung internationaler Initiativen und Programme da. Insbesondere fehlt es auch an einem gemeinsamen Auftritt, wo Erfolge und Strategien ausgetauscht und auch dargestellt werden können. Auch grundsätzliche Fragen, wie z.B. private Schutzgebiete in eine langfristig gesicherte Schutzkategorie (z.B. nach Ableben der Initiatoren) überführt werden können, müssen noch gelöst werden. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Kommunikation und die Verankerung des Schutzgedankens in der jeweiligen Region/ im jeweiligen Kulturkreis. Hier könnte insbesondere die Kunst eine wichtige kommunikative Transmitterfunktion übernehmen, da ein wesentlicher Bestandteil solcher privater Meeresschutzprojekte immer auch die Kommunikation von Werten beinhaltet und auch stets lokale Gegebenheiten und Traditionen einbezogen werden müssen. Zudem ist das Thema ‚Naturschutz‘ komplex und als Wert nicht überall gleich stark verankert. Zusammengefasst sollen folgende Ziele erreicht werden: • Schaffung einer gemeinsamen Kommunikations- und Wissenstransferplattform für den privaten Meeresschutz • Verbreitung des Bewusstseins in den jeweiligen Schutzgebieten und Ansprache/ Beteiligung der lokalen Bevölkerung (insbes. Fischergemeinschaften, Jugendliche, Kinder) • Verbindung zwischen Meeresschutz und Kunst, Auslobung und Prämierung von Wettbewerben • Initiierung von Kleinmaßnahmen (z.B. Meeresschutz in Schulbüchern, Ausstellungen, Müllsammelaktionen, Thementage usw.) • Fundraising • Lobbyarbeit mit Politik und internationalen Organisationen • Gründung einer gemeinsamen Stiftung zu oben genannten Zwecken: Eine Vernetzungspklattform für Naturschutz, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kommunikation, Ökotourismus
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